Christbaumspitz

Christbaumspitz: Die Spitze des Christbaums:
Dieser kleine Hingucker bildet den i-Pinkt auf dem Weihnachtsbaum. Kein nerviges geblinke, sondern ein leicht bewegtes Funkeln ist es, was dem schön geschmückten Weihnachtsbaum die Krone aufsetzt.

Elektronik:
Als Steuer-Elektronik kommt wieder eine Elektronik-Baugruppe des Kerzensimulators zum Einsatz. Somit stehen dem Lichterzauber drei Lichtkanäle zur Verfügung.
Die Leuchtelemente bestehen aus sechs Lichtleitern, in die jeweils eine ultrahelle, gelbe 3 mm-LED eingelassen wird. Zwei gegenüberliegende Lichtleiter werden aus einem PWM-Signal des Microcontrollers gespeist. Das ganze Gerät wird mit einem handelsüblichen Steckernetzteil (4 V ... 5,5 V) betrieben.

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Firmware:
Die Firmware ist etwas anders als beim Kerzensimulator. Dort werden RGB-LEDs verwendet und auch türkisfarbendes und lila Kerzenlicht erzeugt. Das fällt hier flach. Mit den hier verwendeten gelben LEDs können nur gelbe Farben verschiedener Helligkeit erzeugt werden.

Jeder der drei Lichtkanäle wird von einem PWM-Signal gesteuert, das mit mehreren, unterschiedliche Rauschgeneratoren gesteuert wird. Somit entsteht ein leicht bewegtes Funkeln, das auf keinen Fall stört.
Damit es nicht langweilig wird, besitzt die Firmware noch ein paar Extras, die nach jeweils ein, zwei, drei Minuten ablaufen.
Z. B. geht das Licht aus, schwellt dreimal exponentiell-sinusförmig an und wieder ab und funkelt dann normal weiter. Oder es wird mit den drei Lichtkanälen eine Drehbewegung erzeugt, die den Stern drei Runden rotieren lässt bevor er normal weiterfunkelt.
Diese Effekte sind nicht nervig, da sie nicht zu häufig auftreten. Sie sind aber echte Hingucker. Auch wenn man in eine andere Richtung schaut, fällt der plötzliche Wechsel des Lichtspiels auf. Man schaut hin, und bekommt nur noch das Ende der kleinen Abwechslung mit. Schon funkelt es normal weiter.

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Gehäuse:
Die Lichtleiter mit der jeweils eingelassenen, gelben 3 mm-LED werden zwischen zwei bunt bedruckte Stückchen Photo-Print-Papier geklebt. Die gegenüber liegenden LEDs werden in Reihe geschaltet und alle Katoden dieser LED-Paare miteinander verbunden. Die ganze Anordnung wird über eine vieradrige Flachbandleitung versorgt. Die Elektronik hängt irgendwo unsichtbar im Tannenbau, das Netzteil steckt in der Mehrfachleiste auf dem Boden.

Lichtleiter:
Als Lichtleiter kommt jeweils ein Stückchen Acrylstab mit 6 mm Durchmesser zum Einsatz. Der ganze Stern hat einen Durchmesser von 14 cm. In das untere Ende wird eine Bohrung mit 3 mm Durchmesser zur Aufnahme der LED gebracht. Die LEDs werden mit Sekundenkleber eingeklebt..

Das obere Ende der Acrylstabs wird abgerundet. Der Acrylstab besitzt Stellen, an denen das Licht austreten soll, und Stellen an denen es nicht austreten soll. Auf diese Weise erhält man 24 Lichtpunkte.
Der Schaft des Lichtleiters sollte an den Stellen, an denen das Licht nicht austreten soll, möglichst blank sein. Dort wo der Schaft aufgeraut ist, tritt das Licht heraus. Schön diffus und gleichmäßig nach allen Seiten.
Um die Lichtaustrittsflächen zu erzeugen wird der Stab zum Schutz mit Klebeband unklebt, in eine langsamdrehende Bohrmaschine (oder Akkuschrauber) gespannt und mit 180er oder 240er Schleifpapier nass geschliffen (mit Akkuschrauber über dem Waschbecken).

Ergebnis:
Ein dezent-festlich funkeldes Lichtspiel auf der Spitze des Weihnachtbaums.

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