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Anwendungsbeispiele:
1. Messung des zeitlichen Verlaufs der Flussdichte in einem Elektromagneten: Ein Elektromagnet besteht aus einer stromdurchflossenen Spule und einem Magnetkern, der praktischerweise einen Luftspalt besitzt, denn hier wird das Magnetfeld zugänglich. Im Luftspalt bilden sich Kräfte aus, oder es werden Materialien magnetisch beeinflusst (z.B. physikalische Wasserbehandlung). Leistungsstarke Elektromagneten werden oft mit einem Wechselstrom oder einem gleichgerichteten Wechselstrom betrieben. Somit ist das Magnetfeld nicht konstant. Der Sensor wird in den Luftspalt oder in dessen Nähe gehalten, und das Ausgangssignal des Tesla-Monitors kann auf einem Oszilloskop dargestellt werden.
2. Bestimmung der Remanenz und Entmagnetisierung des Elektromagneten: Wird der Magnetisierungsstrom ausgeschaltet, behält der Magnetkern einen gewissen Restmagnetismus, da dieser magnetisch weich ist. Der Restmagnetismus kann mit dem Tesla-Monitor direkt gemessen werden. In einigen Fällen ist es erforderlich, den Magnetkern für eine bestimmte Zeit zu entmagnetisieren. Dies wird üblicherweise durch Anlegen eines genau definierten Gegenstromimpulses erreicht. Mit dem Tesla-Monitor kann die Höhe und die Dauer des Gegenstromimpulses ermittelt werden.
3. Untersuchung des räumlichen Verlaufs der Flussdichte: Im Falle eines physikalischen Wasserbehandlungsgerätes ist es aufschlussreich, den räumlichen Verlauf, bzw. die Homogenität des Magnetfeldes zu kennen. Da der Sensor sehr klein ist, kann an verschiedenen Stellen im Raum (in diesem Fall in der Wasserrohrleitung) die Flussdichte gemessen und grafisch dargestellt werden.
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