Wasserentkalker

Funktion:
Dies ist eine Vorrichtung zur physikalischen Wasserbehandlung.
Hierbei fließt das Wasser durch ein kräftiges Magnetfeld, das den Kalk im Wasser beeinflusst.

Durch diese physikalische Wasserbehandlung wird das Wasser nicht in seiner Zusammensetzung geändert, es wird auch nicht gefiltert. Mineralstoffe und Spurenelemente bleiben voll erhalten. Jedoch wird die Eigenschaft des Kalks im Wasser insofern verändert, als die Kalkmoleküle sich nicht mehr an den Rohrwandungen festhalten, sondern an anderen Kalkmolekülen.

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Somit kommt aus dem Wasserhahn immer noch die gleiche Kalkmenge herausgeflossen (genau genommen etwas mehr, da kein Kalk im Rohr verbleibt). Er setzt sich auf Geschirr (Küche) und Fliesen (Bad) nur nicht mehr so fest und ist leichter abwischbar.

Aufbau:
8 Neodym-Magnete mit den Maßen 55 mm x 13 mm x 3 mm werden zu einem Magneten zusammengefügt. Das ergibt ein sehr kräftiges Magnetfeld, denn Neodym ist das stärkste Magnetmaterial der Welt. Zwei Polplatten aus 3 mm starkem Stahl leiten das Magnetfeld um die Wasserleitung. Magnete und Stahlplatten halten sich so fest aneinander, dass eine Verklebung nicht notwendig ist. Zur Befestigung auf einer Wasserleitung wird auf die Polplatten etwas Moosgummi geklebt, dann wird die ganze Anordnung einfach auf die Wasserleitung aufgesteckt.

Messungen:
Ich habe versucht, die Flußdichte mit dem Tesla Monitor (“Messtechnik / Tesla Monitor”) zu messen. Das Feld ist so stark, dass der Messbereich nicht ausreicht. Aber man kann sehen, dass die magnetische Flussdichte im gesamten Wirkraum (Bereich der Wasserleitung) recht homogen ist und über 100 mT liegt.

Tipps:
Diese Anordnung lässt sich auch mit Neodym-Magneten anderer Abmessungen aufbauen, wobei ein paar Punkte beachtet werden sollten:

Die Anzahl der Magnetstreifen sollte nur so hoch sein, dass die Wasserleitung gerade zwischen die Polplatten passt.

Die Polplatten sollten gerade so lang sein wie die Magnetstreifen.

Die Polplatten sollten nur so hoch sein, dass die Wasserleitung mit etwas Abstand zu den Magneten umschlossen wird. Wenn die Polplatten vergrößert werden, wird die magnetische Flussdichte im Wirkbereich der Wasserleitung kleiner.

Die Magnete sind wirkklich sehr stark. Wenn man die Magnete und die Polplatten zusammenschiebt, muß man sie sehr fest halten, langsame Bewegungen machen und aufpassen, dass man die Finger nicht dazwischen hat. Wenn sie zusammen knallen, können sie brechen, oder es platzt die äußere Chromschicht ab.


Bitte Feedback:
Falls sich jemand von euch ein physikalisches Wasserbehandlungsgerät dieser oder ähnlicher Art aufbaut und betreibt, würde ich mich über eine Kontaktaufnahme zwecks Erfahrungs- austausch sehr freuen. Schreibt bitte einfach eine kurze eMail an andreas@telemotorix.de.
 

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